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Serviceaufträge aus dem Ticketsystem

Aus dem Ticket wird der Auftrag, sobald das Ticket entsteht – mit dem richtigen Debitor, dem richtigen Vertrag und ohne dass ihn jemand ein zweites Mal tippt.

Ein Servicebüro, im Vordergrund ein Notizblock mit einer handschriftlichen Notiz neben der Tastatur
Das Problem

Der Kunde hat gemeldet. Im System weiß es nur noch niemand

Das Ticket steht da, mit Beschreibung, Priorität und Kundennummer. Bis daraus ein Serviceauftrag in Business Central wird, muss es jemand abtippen – und bis das passiert, existiert der Vorgang für die Disposition, die Abrechnung und jede Auswertung schlicht nicht.

Fragt der Kunde nach dem Stand, lautet die Antwort, dass man nachsehen müsse. Und nachsehen heißt: in einem anderen System als dem, in dem eigentlich der Auftrag stehen sollte.

Was das kostet

Die Lücke zwischen Meldung und Auftrag ist die teuerste Stelle im Serviceprozess

Reaktionszeit, die Ihr nicht steuern könnt

Reaktionszeiten stehen im Vertrag, aber die Uhr läuft ab der Meldung – nicht ab dem Moment, in dem jemand sie überträgt. Jede Stunde, die ein Ticket unübertragen liegt, geht von der Zeit ab, die Euch für die eigentliche Arbeit bleibt. Bei knappen Zusagen entscheidet genau diese Stunde.

Ein leerer Servicearbeitsplatz, am Tischtelefon leuchtet eine Anzeige

Leistung, die erbracht und nicht berechnet wird

Wird der Auftrag ohne Bezug zum Wartungsvertrag angelegt, wird falsch abgerechnet – mal zu Lasten des Kunden, mal zu Euren. Und was gar nicht erst als Auftrag entsteht, weil das Ticket im Alltag untergegangen ist, taucht in keiner Rechnung auf. Das sind keine großen Beträge pro Fall; es sind viele Fälle.

Ein ausgebautes Bauteil auf einer Werkbank, darunter ein handbeschriebener Zettel

Derselbe Fall, zweimal angelegt

Weil unklar ist, ob schon jemand übertragen hat, überträgt sicherheitshalber ein Zweiter. Dann fahren zwei Termine zum selben Problem, oder der Kunde bekommt zwei Rückmeldungen zu einem Vorfall. Das kostet nicht nur Zeit, es kostet Vertrauen – und Vertrauen ist im Service das Produkt.

Eine Planungstafel, auf der dieselbe Karte in zwei Spalten hängt

Warum mehr Kunden nicht mehr Umsatz heißt

Die Übertragung skaliert linear mit dem Ticketaufkommen und hängt an wenigen Personen. Wächst der Servicebereich, wächst zuerst der Innendienst – und zwar bevor der zusätzliche Umsatz da ist. Genau das ist die Stelle, an der Betriebe aufhören, Serviceverträge aktiv zu verkaufen.

Zwei Personen von hinten vor einer dicht belegten Wandplanung
Die Lösung

Das Ticketsystem sagt Business Central selbst Bescheid

Sobald ein Ticket entsteht, meldet das Ticketsystem es an AutoFlow. Der Ablauf sucht den passenden Debitor, sieht nach, ob ein aktiver Servicevertrag besteht, und legt den Auftrag mit der Beschreibung aus dem Ticket an – mit der Ticketnummer als Referenz, damit später klar ist, was zu was gehört.

Das Wichtigste ist dabei, was der Ablauf nicht tut: Findet er den Debitor nicht, rät er nicht. Er meldet den Fall an den Innendienst, mit dem vollständigen Ticketinhalt, damit jemand ihn zuordnen kann.

So läuft es ab

  1. Das Ticket meldet sich selbst

    Das Ticketsystem gibt Bescheid, sobald ein Fall entsteht. Niemand muss ein Postfach im Auge behalten.

  2. Der Kunde wird zugeordnet

    Passt die Kundennummer auf keinen Debitor, wird nicht geraten – der Fall geht mit vollem Inhalt an den Innendienst.

  3. Der Vertrag wird geprüft

    Ein aktiver Servicevertrag bestimmt, wie der Auftrag entsteht und wie er später abgerechnet wird.

  4. Der Auftrag steht

    Mit der Beschreibung aus dem Ticket und dessen Nummer als Referenz – disponierbar und abrechenbar.

Reaktion ab Meldung statt ab Bearbeitung

Der Auftrag entsteht in dem Moment, in dem das Ticket entsteht – nachts, am Wochenende, während der Teamrunde. Die Zeit, die bisher zwischen Meldung und Erfassung verschwand, steht wieder für die eigentliche Bearbeitung zur Verfügung.

Keine Doppelanlage

Die Ticketnummer am Auftrag beantwortet die Frage, ob es den Fall schon gibt. Ein zweiter Aufruf ändert nichts.

Vertrag von Anfang an dabei

Der Vertragsbezug wird beim Anlegen geprüft, nicht bei der Abrechnung nachgetragen.

Kein bestimmtes Fremdsystem nötig

Alles, was einen Webhook schicken kann, funktioniert – und das kann praktisch jedes Ticketsystem.

Ausnahmen bleiben sichtbar

Unbekannter Kunde oder unerwartete Felder: Der Fall geht an einen Menschen statt in einen halben Auftrag.

Woran Du merkst, dass es sich gelohnt hat

Am Monatsabschluss. Wenn die Nacharbeit ausbleibt – kein Suchen nach Einsätzen ohne Auftrag, keine Korrektur falsch zugeordneter Verträge, keine Diskussion über doppelte Termine –, dann hat der Ablauf mehr eingebracht als die zwei Tage, die er gekostet hat.

Der Aufbau

Der Ablauf im Designer

Das Ticket kommt per Webhook, der Debitor wird gesucht, der Servicevertrag geprüft, der Serviceauftrag angelegt. Jeder Fall, der nicht durchgeht, landet als Mail beim Kundenservice statt im Nichts.

AutoFlow-Flow: Serviceauftrag aus einem Ticket erzeugen

Häufige Fragen

Ist das wirklich so schnell eingerichtet?

Der Ablauf ist in ein bis zwei Tagen gebaut. Die ehrliche Einschränkung: Er steht und fällt mit der Zuordnung zwischen Kunde im Ticketsystem und Debitor in BC. Wenn es die sauber gibt, ist es schnell. Wenn nicht, ist genau das die eigentliche Aufgabe – und sie wäre auch ohne AutoFlow zu erledigen.

Brauche ich dafür wirklich keinen Entwickler?

Für den Ablauf nicht. Was Du brauchst, ist jemand, der im Ticketsystem einen Webhook einrichten darf – meist ein Häkchen und eine URL. Die Auswertung der Meldung und das Anlegen des Auftrags klickst Du grafisch zusammen, ohne Code.

Was passiert bei einem Business-Central-Update?

Nichts. Es liegt keine Erweiterung im BC-Kern, die neu kompiliert werden müsste. Ändert sich etwas, dann eher am Ticketsystem – und wenn das andere Felder schickt als erwartet, läuft der Ablauf in den Fehlerzweig, statt einen halb gefüllten Auftrag anzulegen.

Was passiert bei einem unbekannten Kunden?

Der Ablauf legt nichts an. Er schickt den vollständigen Ticketinhalt an eine hinterlegte Adresse, damit jemand den Fall zuordnet. Das klingt nach einer Lücke, ist aber Absicht: Ein automatisch angelegter Auftrag beim falschen Debitor kostet mehr Zeit, als er spart – und fällt oft erst bei der Abrechnung auf.

Wie sicher ist ein Webhook von außen?

Der Aufruf muss authentifiziert sein; ohne gültige Anmeldeinformationen passiert nichts. Zusätzlich prüft der Ablauf, ob die Meldung plausibel ist, statt jedem zu vertrauen, der die URL kennt. Was ankommt, steht mit im Protokoll – auch das, was abgewiesen wurde.

Kann der Ablauf auch zurückmelden, wenn der Auftrag erledigt ist?

Ja, das ist die Gegenrichtung und ein eigener Ablauf. Sinnvollerweise baust Du erst die eine Richtung und lässt sie ein paar Wochen laufen – die Rückmeldung ist deutlich weniger wert, wenn die Hinrichtung noch nicht verlässlich läuft.

Selbst ausprobieren

Mit AutoFlow anfangen kostet nichts

In der Sandbox kannst Du unbegrenzt bauen und testen, so lange Du willst. Und im Produktivmandanten bleiben zwei aktive Flows dauerhaft kostenlos – kein Testzeitraum, der abläuft.

  • Unbegrenzt testen in der Sandbox
  • 2 aktive Flows dauerhaft kostenlos
  • Keine Kreditkarte nötig