XRechnung und ZUGFeRD
XRechnung ist das XML-Format nach EN 16931-1, das öffentliche Auftraggeber verlangen. ZUGFeRD legt dieselben Daten als XML in ein archivierbares PDF/A – ein Beleg, den ein Mensch lesen und eine Maschine verarbeiten kann.
Jeder Empfänger will es anders. Der eine besteht auf XRechnung, der nächste auf ZUGFeRD, der dritte lädt in ein Portal, und einer bekommt weiter Papier. Dispatch macht daraus einen Ablauf statt fünf.
Mit der E-Rechnungspflicht ist aus einer Formsache eine Anforderungsliste geworden. Öffentliche Auftraggeber nehmen XRechnung, viele Konzerne bestehen auf ihrem EDI-Verfahren, im europäischen Geschäft kommt PEPPOL dazu, und ein Teil der Kundschaft will die Rechnung weiterhin im Briefkasten.
Der übliche Ausweg sind Insellösungen: ein Tool für XRechnung, ein Portal-Login für den einen Großkunden, ein Drucker für den Rest – und niemand kann sagen, ob eine bestimmte Rechnung angekommen ist.
Am Beleg steht, in welchem Format und an welches Ziel er geht. Der Ablauf erzeugt daraus die Datei, übergibt sie an den Kanal und schreibt zurück, was passiert ist – bis hin zur letzten Rückmeldung der Gegenstelle. Wer wissen will, ob Rechnung 103215 raus ist, sieht es am Beleg.
Betreff, Mailtext, Dateiname und Briefpapier stehen als Vorlage je Belegart und Sprache. Platzhalter ziehen ihre Werte direkt aus den Feldern des Belegs – Buchungsdatum, Debitor, Belegnummer, Referenz –, sodass die Mail zum Beleg passt, ohne dass jemand sie schreibt.
Gutschriften, Mahnungen, Angebote, Gelangensbestätigungen: jede Belegart bekommt ihre eigene Vorlage und ihren eigenen Weg nach draußen. Der Ablauf dahinter bleibt derselbe, was der Grund ist, warum der zweite Belegtyp deutlich billiger ist als der erste.
XRechnung ist das XML-Format nach EN 16931-1, das öffentliche Auftraggeber verlangen. ZUGFeRD legt dieselben Daten als XML in ein archivierbares PDF/A – ein Beleg, den ein Mensch lesen und eine Maschine verarbeiten kann.
PEPPOL ist das europäische Versandnetz, in dem sich Unternehmen und Behörden über ihre Peppol-ID identifizieren. openTRANS ist das offene XML-Schema des Fraunhofer IAO. Für alles Weitere gibt es die EDI-Anbindung.
Vom einfachen Mailversand bis zur nachweisbaren, verschlüsselten Zustellung – je nachdem, wie viel Nachweis der Vorgang braucht.
Wo Echtheit und Unveränderbarkeit nachweisbar sein müssen, wird der Beleg qualifiziert elektronisch signiert.
Kunden, die eine gedruckte Rechnung wollen, werden über den Lettershop-Partner bedient – aus demselben Ablauf, ohne zweites System.
Ja, zurück bis NAV 2013 R2. Der Versand selbst läuft in einer Web-Anwendung außerhalb von Dynamics. Von dort kommen nur der Anstoß, die Stammdaten und die Versandprofile, und auf älteren Versionen übernimmt das eine eigene App. Die E-Rechnungspflicht trifft auch Häuser mitten im Tagesgeschäft, und der Versand lässt sich nicht auf das nächste Upgrade verschieben.
Dispatch ist der Nachfolger des Belegversands aus eBeleg und mseDoc365, gebaut auf AutoFlow. Wer mseDoc365 heute einsetzt, verliert nichts – sprich uns auf den Umstieg an.
Der gehört zu AutoFlow Receive. Dispatch ist die Ausgangsseite: alles, was Dein Haus verlässt. Beide setzen auf derselben Plattform auf und lassen sich zusammen betreiben.
Nein, und genau darum geht es. Das Format hängt am Empfänger und nicht am Ablauf. Ein Kunde bekommt XRechnung, der nächste ZUGFeRD, der dritte Papier – aus demselben gebuchten Beleg.
Der Versandstatus und die letzte Rückmeldung der Gegenstelle stehen am Beleg, nicht in einem Log, das jemand aufmachen muss. Ein fehlgeschlagener Versand ist damit sichtbar, statt drei Wochen später aufzufallen.
Über die EDI-Anbindung und den Versandpartner sind auch Direktanbindungen an die ERP-Systeme der Empfänger abgedeckt. Sag uns, was verlangt wird.
XRechnung, ZUGFeRD, PEPPOL, EDI oder Papier: Wir richten diesen Versand seit zwanzig Jahren ein. Nenn uns Deine Empfänger und Deine Belegarten, und wir zeigen Dir, wie Dein Rechnungsausgang danach aussieht.