• Automate
  • Einkauf
  • Lager

Nachbestellung bei Meldebestand

Der Meldebestand steht längst im System. Was fehlt, ist der Moment, in dem jemand danach handelt – und genau den übernimmt AutoFlow.

Blick über einen Lagerbereich, im Hintergrund arbeitet jemand an einer Regalreihe, vorn liegt ein Handscanner
Das Problem

Der Artikel ist alle, und erfahren hat es der Kunde zuerst

Der Meldebestand ist gepflegt, der Bestellvorschlag ist eingerichtet, und trotzdem steht regelmäßig jemand vor einem leeren Fach. Nicht weil die Zahlen falsch sind, sondern weil zwischen „Bestand unterschritten“ und „Bestellung geschrieben“ ein Mensch sitzt, der die Liste öffnen muss.

An guten Tagen passiert das morgens. In der Woche vor dem Urlaub, im Krankheitsfall oder wenn drei dringendere Dinge dazwischenkommen, passiert es Tage später – und niemandem fällt auf, dass es nicht passiert ist.

Was das kostet

Ein vergessener Artikel ist nie nur ein vergessener Artikel

Der Umsatz, der nicht stattfindet

Ein Artikel, der nicht lieferbar ist, wird selten später gekauft. Er wird woanders gekauft. Bei Verbrauchsmaterial und Handelsware entscheidet die Verfügbarkeit den Auftrag, nicht der Preis – und der Kunde, der einmal ausweichen musste, prüft beim nächsten Mal zuerst dort.

Ein Fachbodenregal mit Sichtlagerkästen, einer davon leer

Die Eile, die alles teurer macht

Was zu spät bemerkt wird, wird zur Eilbestellung: kleinere Menge, schlechterer Preis, Expressversand, dazu ein Anruf beim Lieferanten und einer beim Kunden. Der Aufschlag steht in keiner Auswertung, weil er sich über Versandkosten, Rabattstufen und Arbeitszeit verteilt.

Ein einzelner kleiner Karton auf einer großen leeren Palette im Versandbereich

Die doppelte Bestellung

Der andere Fehler geht in die Gegenrichtung. Zwei Leute sehen dieselbe Unterdeckung, keiner sieht die Bestellung des anderen, und der Artikel kommt zweimal. Das Geld liegt dann im Lager statt auf dem Konto – und bei Artikeln mit Haltbarkeit liegt es dort, bis es abgeschrieben wird.

Zwei gleich eingerichtete Schreibtische, an beiden telefoniert jemand

Warum es nicht mitwächst

Bei zweihundert Artikeln funktioniert die Liste. Bei zweitausend funktioniert sie nur noch, wenn jemand sie zur Hauptaufgabe macht. Wachstum bedeutet dann nicht mehr Umsatz bei gleichem Aufwand, sondern eine weitere halbe Stelle – und die Abhängigkeit davon, dass genau diese Person da ist.

Ein aufgeschlagener Ordner mit einer dicht bedruckten Liste, daneben ein Taschenrechner
Die Lösung

Der Ablauf, den Du sowieso beschreiben würdest – nur führt ihn diesmal das System aus

Frag jemanden aus dem Einkauf, wie Nachbestellen geht, und Du bekommst vier Sätze: Bestand zu niedrig, schauen ob schon was unterwegs ist, Bestellung beim üblichen Lieferanten schreiben, Bescheid sagen. Genau diese vier Sätze klickst Du in AutoFlow zusammen. Keine Programmierung, keine Erweiterung, kein Entwicklungsauftrag.

Der erste lauffähige Stand entsteht an einem Nachmittag, in der Sandbox, gegen Deine echten Artikel. Du siehst, was er vorschlagen würde, bevor irgendetwas produktiv passiert.

So läuft es ab

  1. Es fällt auf, sobald es passiert

    Sinkt der Bestand unter den Meldebestand, läuft der Ablauf los – ohne dass jemand eine Liste öffnet.

  2. Erst schauen, dann bestellen

    Läuft für den Artikel schon eine Bestellung, passiert nichts. Das ist die Prüfung, die von Hand am ehesten ausfällt.

  3. Bestellung liegt fertig da

    Beim hinterlegten Lieferanten, mit der hinterlegten Menge – fertig zur Freigabe, nicht bereits verschickt.

  4. Der Einkauf weiß Bescheid

    Eine Nachricht pro Lauf mit allem, was ausgelöst wurde. Kein Postfach voller Einzelmeldungen.

Ein Nachmittag Aufwand, dann läuft es jeden Tag

Der Ablauf ist an einem Nachmittag gebaut und getestet. Danach kostet er nichts mehr – keine Wartung, keine Erinnerung, keine Übergabe an den Urlaubsvertreter. Er ist genau dann fleißig, wenn gerade niemand hinschaut.

Die Freigabe bleibt bei Dir

Der Flow bereitet vor, der Einkauf entscheidet. Wer mehr automatisieren will, hängt den Buchungsschritt an.

Ohne Entwickler

Gebaut wird im grafischen Editor. Wer den Ablauf fachlich erklären kann, kann ihn auch bauen.

Upgrade-sicher

Kein AL-Code, keine Objekterweiterung. Das nächste BC-Update geht daran vorbei.

Wächst einfach mit

Zweitausend Artikel kosten den Flow genauso viel Zeit wie zweihundert.

Woran Du merkst, dass es sich gelohnt hat

Nicht an einer Zahl im Dashboard, sondern daran, dass zwei Gespräche aufhören: das über den Artikel, der schon wieder alle ist, und das über die Bestellung, die zweimal rausging. Wenn Dir beides in einem Quartal je einmal erspart bleibt, hat der Nachmittag sich getragen.

Der Aufbau

So sieht der Ablauf aus

Auslöser, zwei Abfragen, die Bestellung, die Mail an den Einkauf. Mehr Schritte hat der Ablauf nicht, und keiner davon ist Code.

AutoFlow-Flow: automatische Nachbestellung bei Meldebestand

Häufige Fragen

Ist das wirklich an einem Nachmittag eingerichtet?

Der Ablauf selbst: ja. Was länger dauern kann, sind die Stammdaten – wenn Meldebestand, Bestellmenge oder Lieferant nicht überall gepflegt sind, findet der Flow das sofort und Du hast erstmal eine Liste zu klären. Das ist unangenehm, aber es ist Arbeit, die Du ohnehin vor Dir herschiebst.

Brauche ich dafür wirklich keinen Entwickler?

Nein. Gebaut wird grafisch, mit fertigen Bausteinen – kein AL, keine Extension, kein Deployment. Wer in Business Central zu Hause ist und den Ablauf fachlich beschreiben kann, baut ihn. Für den ersten Flow sitzen wir auf Wunsch dabei.

Was passiert bei einem Business-Central-Update?

Nichts. Die Logik liegt nicht als Objekterweiterung im BC-Kern, sondern als Konfiguration daneben – es gibt nichts, was beim Update neu kompiliert werden müsste. Genau das ist der Unterschied zu einer PTE, die bei jedem Release wieder Deine Aufmerksamkeit braucht.

Wir arbeiten mit Planungsvorschlägen. Passt das trotzdem?

Für geplante Artikel eher nicht – da hast Du schon einen Taktgeber. Der Ablauf lohnt sich für die Artikel, die einfach nach Meldebestand laufen: C-Teile, Verbrauchsmaterial, Handelsware. Erfahrungsgemäß ist das der größere Teil der Positionen und der kleinere Teil der Aufmerksamkeit.

Können wir erst zusehen, bevor der Flow wirklich bestellt?

Ja, und wir empfehlen es. In der Sandbox läuft er gegen echte Daten, ohne dass etwas entsteht. Produktiv kannst Du ihn zunächst nur melden lassen, was er bestellen würde, und erst nach zwei Wochen scharf schalten – dann weißt Du, ob seine Vorschläge Deinen entsprechen.

Was, wenn ein Artikel keinen Lieferanten hinterlegt hat?

Dann legt der Flow nichts an, sondern setzt den Artikel auf die Ausnahmeliste der Laufmeldung. Raten wäre hier die schlechtere Option: Eine Bestellung beim falschen Lieferanten kostet mehr Zeit, als sie spart.

Selbst ausprobieren

Mit AutoFlow anfangen kostet nichts

In der Sandbox kannst Du unbegrenzt bauen und testen, so lange Du willst. Und im Produktivmandanten bleiben zwei aktive Flows dauerhaft kostenlos – kein Testzeitraum, der abläuft.

  • Unbegrenzt testen in der Sandbox
  • 2 aktive Flows dauerhaft kostenlos
  • Keine Kreditkarte nötig