Lokale SQL-Datenbanken an Business Central Online anbinden

Business Central ist in die Cloud gezogen, die Datenbank im eigenen Rechenzentrum ist geblieben. AutoFlow verbindet die beiden, damit niemand mehr jeden Morgen eine Exportdatei zieht.

Ein kleiner Serverschrank in einem hellen Büro, daneben ein Arbeitsplatz mit einem Ausdruck voller Spalten
Das Problem

Business Central ist in der Cloud. Die Daten, die Ihr jeden Tag braucht, sind es nicht

Der Umzug nach Business Central Online war richtig. Aber nicht alles ist mitgezogen: die Fachanwendung mit ihrer eigenen Datenbank, die Produktionsdaten, das Altsystem, das niemand anfassen will, weil es seit Jahren zuverlässig läuft.

Solange Business Central im eigenen Haus lief, war das eine Abfrage auf den Server nebenan. In der Cloud kommt Business Central an diese Datenbank nicht mehr heran, und die Lücke füllt jemand von Hand.

Was das kostet

Jede Lücke zwischen Cloud und Rechenzentrum wird zu einer Routine, die an einer Person hängt

Die Exportdatei, die jeden Morgen jemand zieht

Daten aus der lokalen Datenbank exportieren, die Datei aufbereiten, in Business Central importieren. Das geht schnell, solange es klappt. Fällt es einen Tag aus, arbeitet der Vertrieb mit den Zahlen von gestern, und niemand merkt es sofort.

Ein Arbeitsplatz am frühen Morgen, ein USB-Stick steckt im Laptop, daneben ein Kaffee und eine Liste zum Abhaken

Die doppelte Pflege, die nie ganz synchron ist

Wo kein Export läuft, wird zweimal erfasst: derselbe Kunde, derselbe Artikel, derselbe Status in zwei Systemen. Die Abweichungen fallen erst auf, wenn sie Folgen haben: bei einer falschen Lieferung, einer falschen Rechnung, einem Bestand, der nicht stimmt.

Zwei Monitore nebeneinander, eine Hand tippt, die andere hält einen Zettel mit Notizen daneben

Die Migration, die niemand bezahlen will

Die saubere Antwort wäre, das Altsystem abzulösen. Aber es funktioniert, es ist bezahlt, und eine Migration nur dafür, dass Business Central an die Daten herankommt, rechnet sich selten. Also bleibt der Workaround, und er wird jedes Jahr ein bisschen größer.

Ein älterer Rechner auf einem Sideboard, liebevoll beschriftet, inmitten eines modernen Büros
Die Lösung

Die Daten bleiben, wo sie sind. Business Central kommt trotzdem an sie heran

OneConnector von Penduline läuft in Deinem Netzwerk und verbindet sich mit Deiner Datenbank. Dort legst Du in SQL fest, was Business Central lesen und schreiben darf, nicht mehr und nicht weniger.

In AutoFlow ist OneConnector ein eigener Schritt. Du wählst die Abfrage aus, übergibst Werte aus dem Beleg und arbeitest mit dem Ergebnis weiter: beim Freigeben, beim Buchen oder in einem geplanten Ablauf, der Daten regelmäßig abgleicht.

So läuft es ab

  1. Abfrage hinterlegen

    In OneConnector, in SQL: welche Tabelle, welche Felder, welche Bedingung.

  2. Schritt in den Ablauf ziehen

    Den OneConnector-Schritt wählen und die Abfrage auswählen, an der Stelle im Ablauf, an der Du die Daten brauchst.

  3. Werte übergeben

    Debitor, Artikel, Belegnummer: Was die Abfrage braucht, kommt direkt aus Business Central.

  4. Mit dem Ergebnis weiterarbeiten

    Prüfen, übernehmen, zurückschreiben, und der Ablauf läuft weiter.

Ein eigener Schritt im Editor

Kein HTTP-Aufruf, den jemand von Hand zusammensetzt. Du wählst den OneConnector-Schritt aus der Liste, wählst die Abfrage und ordnest die Felder zu.

Deine Abfragen, Deine Regeln

Business Central sieht genau das, was Deine SQL-Abfragen freigeben. Die Datenbank selbst bleibt hinter OneConnector.

Lesen und zurückschreiben

Status, Mengen, Freigaben: Was in Business Central passiert, landet auch im lokalen System.

Im Moment oder nach Plan

Abfrage beim Freigeben eines Belegs oder Abgleich jede Nacht: derselbe Schritt, anderer Auslöser.

Störungen bleiben nicht still

Ist die Datenbank nicht erreichbar, steht das im Protokoll und geht als Meldung raus.

Woran Du merkst, dass es sich gelohnt hat

Der Export am Morgen hört auf, und mit ihm die Frage, ob die Zahlen in Business Central von heute sind. Das Altsystem läuft weiter, wie es immer lief, und Business Central arbeitet mit seinen Daten, als lägen sie nebenan.

Häufige Fragen

Welche Datenbanken werden unterstützt?

SQL-Datenbanken, wie sie Altsysteme und Fachanwendungen fast immer nutzen. Ob Deine dabei ist, klären wir im ersten Gespräch, gemeinsam mit Penduline.

Muss ich dafür Daten migrieren?

Nein. Darum geht es: Die Daten bleiben, wo sie sind, und Business Central nutzt sie trotzdem. Ob Du später migrierst, ist eine eigene Entscheidung, und sie hat keine Eile mehr.

Liegt meine Datenbank dann offen im Internet?

Nein. OneConnector steht vor der Datenbank, und nach außen gibt es nur die Abfragen, die Du hinterlegt hast. Welche Tabellen und Felder Business Central erreicht, entscheidest Du in jeder einzelnen Abfrage.

Brauche ich dafür einen Entwickler?

Für den Ablauf nicht, der wird grafisch gebaut. Für die Abfragen braucht es jemanden, der SQL schreiben kann, und die Datenbank kennt. Das ist meist die Person, die heute den Export zieht.

Was passiert bei einem Business-Central-Update?

Nichts. Die Logik liegt nicht als Objekterweiterung im BC-Kern, sondern als Konfiguration daneben. Es gibt nichts, was beim Update neu kompiliert werden müsste.

Brauchst Du Hilfe bei der Einrichtung?

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